Vor den Toren Frankfurts am Main liegt die imposante Ronneburg, auf der ich als Kleinkind in einem der großen Säle gefunden wurde. Man hatte mich dort, nach einem feuchtfröhlichen Fest zurückgelassen. Zu meinem Glück nahm mich das Burgvolk unter Gerlach II von Büdingen auf und zog mich gemeinsam groß. Die Jahre verstrichen und ich durfte vieles erlernen. Neben meiner Arbeit in der Burgküche bereiteten mir das Brettchenweben und andere Textilhandwerk besonders viel Freude. Da die Ronneburg eine der wichtigsten Sicherungsburgen der „Kaiserlichen Wetterau“ war, sollte jede Frau und jeder Mann für einen möglichen Angriff gewappnet sein. So kam es, dass mir auch die
Grundlagen der Waffenkunde und des Schwertkampfes beigebracht wurden. Besonders geschickt stellte ich mich hierbei aber nicht an. Das Kochen und Weben lag mir mehr. Je älter ich wurde, desto mehr, sehnte ich mich danach, alles über meine Herkunft zu erfahren. Ich wollte wissen, warum mich meine Familie zurückgelassen hatte. Also verließ ich die Ronneburg und zog weit in den Norden, wo ich meine Wurzeln vermutete. Auf meiner Reise traf ich die Dracos, die mir Geleit anboten. Ich fand heraus, dass meine Familie nahe der Hammerburg leben sollte, doch die Spuren führten ins Nichts und auch die Ronneburg fühlte sich nach meiner langen Reise nicht mehr wie mein Zuhause an. So begab es sich, dass ich mich meinen Weggefährten anschloss und von da an Teil von Draco inter Mares wurde.

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