Im Alter von 10 Jahren auf Wikingerfahrt an der normannischen Küste wurde ich aus meiner Heimat nach einem heißen Kampf, den keiner der meinigen überlebte, als Sklave am Hof des Wilhelm des Normannen aufgenommen. Mein entschlossenes und starkes Auftreten beeindruckte den Lehnsherren so sehr, dass er mich bald von der Pflicht des Stallburschen entband, um seinem Sohn, mit dem ich mich gut verstand, ein Bruder zu sein.

 

So wurde ich in die hohen Künste des Ritterwesens eingeführt. Beachtlich fanden dabei meine ausbildenden Herrschaften am Hofe meinen Umgang mit dem Kampfbeil . Meine strategischen Fähigkeiten verblüfften sie. So schlug ich sie im Spiele wie im Hofe an der Waffe bald um Längen. So war die Zeit gekommen, dass man mich in den Stand eines Ritters erhob, als derer ich hoch zu Ross mit Schild und Wurfspieß sowie Beil zur Elitegruppe des Wilhelm gehörte und gehorchte.

 

Als eines Tages mein Lehnsherr zur Schlacht gegen die Angelsachsen aufrief, unterstützte ich dessen Kampf und wir zogen nach mehrtägiger Schlacht als Sieger auf der Insel ein. Seitdem besitze ich selbst dort ein paar Lehen und sorge mich der ruhigen Tage, derer ich bald überdrüssig werde. Lieber auf der Walstatt sterben als am heimischen Herde bei dem Weibe siechen und auf den Gevatter warten!

 

So fügt es sich dass ich hier in Kürze wieder aufbreche, um das Heilige Land in den südlichen Gewässern von den Heiden zu befreien. Dies mit meiner Schar und einer Menge gleichdenkender Christen, wie ich es zuletzt bei der Eroberung der Insel durch uns Normannen sah.

 

 

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